Der eingebildete
Kranke

20.08.21, 19:30-21:30
Hauptbühne RambaZamba Theater
Inszenierung

Wir werden sterben! So. Jetzt ist es raus. Auch wenn wir meist ganz gut darin sind, unsere Sterblichkeit zu verdrängen – so ein globaler Virus holt auch noch die begnadetsten Verdrängungskünstler:innen auf den Boden der biologischen Tatsachen zurück. Andererseits beneiden uns die Götter nicht gerade um unsere Sterblichkeit? Argan, der eingebildete Kranke, ist so ein Kandidat, der seine eigene Endlichkeit nicht akzeptiert. Mit seiner Angst vor dem Tod fühlt er sich alleingelassen, alle Hoffnung hängt er an die vermeintlich positive Wirkung von Klistier und Aderlass. Schau’n mer mal. Folgendes könnte jedoch Mut machen: So lange wir noch Angst vor dem Tod haben, leben wir immerhin noch. Allerdings lieferte schon die Uraufführung von 1673 makabere Schlagzeilen. Molière, der selbst den eingebildeten Kranken spielte, erlitt während der vierten Vorstellung einen schweren Blutsturz und verstarb noch in seinem Kostüm.

In unserer musikalischen Fassung dieser großen Komödie ist »Der eingebildete Kranke« ein Musical, ein Inklusical, eine Pop-Oper, eine Groteske über die leuchtende Liebe und den lachenden Tod.

Mit:
Christian Behrend, Lioba Breitsprecher, Heiko Fechner, Eva Fuchs, Claudia Graue, Moritz Höhne, Hans-Harald Janke, Tobias Kreßmann, Anil Merickan, Joachim Neumann, Hieu Pham, Zora Schemm, Leo Solter, Sebastian Urbanski, Nele Winkler, Michael Wittsack
Regie: Jacob Höhne
Bühne: Gero Kindermann
Kostüme: Beatrix Brandler
Musik: Micha Kaplan
Video: Alexander du Prel
Dramaturgie: Steffen Sünkel
Musikalische Einstudierung: Johanna Peine
Technische Leitung: Jan Langebartels
Regieassistenz: Jana Prigge, Vicki Steinmüller
Dramaturgieassistenz: Aaron Smith
Regiehospitanz: Charlotte Kachelmann
Premiere am 20.08.
Weitere Termine: 21.08

Der eingebildete
Kranke

21.08.21, 19:30-21:30
Hauptbühne RambaZamba Theater
Inszenierung

Wir werden sterben! So. Jetzt ist es raus. Auch wenn wir meist ganz gut darin sind, unsere Sterblichkeit zu verdrängen – so ein globaler Virus holt auch noch die begnadetsten Verdrängungskünstler:innen auf den Boden der biologischen Tatsachen zurück. Andererseits beneiden uns die Götter nicht gerade um unsere Sterblichkeit? Argan, der eingebildete Kranke, ist so ein Kandidat, der seine eigene Endlichkeit nicht akzeptiert. Mit seiner Angst vor dem Tod fühlt er sich alleingelassen, alle Hoffnung hängt er an die vermeintlich positive Wirkung von Klistier und Aderlass. Schau’n mer mal. Folgendes könnte jedoch Mut machen: So lange wir noch Angst vor dem Tod haben, leben wir immerhin noch. Allerdings lieferte schon die Uraufführung von 1673 makabere Schlagzeilen. Molière, der selbst den eingebildeten Kranken spielte, erlitt während der vierten Vorstellung einen schweren Blutsturz und verstarb noch in seinem Kostüm.

In unserer musikalischen Fassung dieser großen Komödie ist »Der eingebildete Kranke« ein Musical, ein Inklusical, eine Pop-Oper, eine Groteske über die leuchtende Liebe und den lachenden Tod.

Mit:
Christian Behrend, Lioba Breitsprecher, Heiko Fechner, Eva Fuchs, Moritz Höhne, Hans-Harald Jahnke, Tobias Kreßmann, Anil Merickan, Joachim Neumann, Hieu Pham, Zora Schemm, Sebastian Urbanski, Nele Winkler, Michael Wittsack, Claudia Graue, Leo Solter
Regie: Jacob Höhne
Bühne: Gero Kindermann
Kostüme: Beatrix Brandler
Musik: Micha Kaplan
Video: Alexander du Prel
Dramaturgie: Steffen Sünkel
Musikalische Einstudierung: Johanna Peine
Technische Leitung: Jan Langebartels
Regieassistenz: Jana Prigge, Vicki Steinmüller
Dramaturgieassistenz: Aaron Smith
Regiehospitanz: Charlotte Kachelmann

Studio 21 - ein immersiver Club

25.08.21
19:0019:40
20:0020:40
21:0021:40
Gewölbekeller Kulturbrauerei
Inszenierung
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Enter the arena.
Ja natürlich, gerne, danke.
Bin dabei. - Ich auch. - Ich auch.

Rainald Goetz, Rave

Endlich wieder ausgehen! Mit dem Studio 21 eröffnet in den Katakomben der Kulturbrauerei ein spektakulärer inklusiver Club. Ein Club, wie ihn selbst die club-erprobte Stadt Berlin noch nicht gesehen hat. Ein Club, den Menschen mit Behinderung in unterschiedlichsten künstlerischen Zusammenhängen verantworten und betreiben. Von der Türsteherin über die DJ bis hin zum Barpersonal in allen Schlüsselpositionen inklusiv besetzt. Die Besucher:innen steigen hinab in eine durch die Pandemie verlorengeglaubte hedonistische Welt aus Musik, Tanz, Begegnung, Vergnügungspark und Drinks. Das Spannendste am Tag ist ja bekanntlich die Nacht. Sobald das Licht ausgeht, ändern sich die Regeln und Geschichten und diese einzigartigen Momente werden hier zu erleben sein. Willkommen in der Arena. Willkommen im immersiven Club Studio 21.

Für die Vorstellung bieten wir Audiodeskription an und stellen sehr gerne eine:n Gebärdendolmetscher:in zur Verfügung. Bitte beachten Sie jedoch, dass der Club nicht barrierefrei zugänglich ist.

Mit:
Christian Behrend, Mario Gaulke, Juliana Götze, Sven Hakenes, Moritz Höhne, Franziska Kleinert, Shirly Klengel, Tobias Kreßmann, Jennifer Lau, Anil Merickan, Dirk Nadler, Sascha Perthel, Rebecca Sickmüller, Jonas Sippel, Sebastian Urbanski, Nele Winkler, Michael Wittsack
Regie: Jacob Höhne
Bühne: Hanna Zeyer, Wanda Traub
Kostüme: Beatrix Brandler
Musik: Leo Solter
Video: Lillevan
Technische Leitung: Jan Langebartels
Regieassistenz: Vicki Steinmüller

Choolers Divison

25.08.21, 20:40-21:30
Palais
Konzert

Choolers Division aus Belgien sind eine fesselnde Elektro-Hip-Hop-Band. Eine verrückte Live-Maschine, die außer Kontrolle gerät und schwindelerregende Sounds und Lyrics produziert. Die Musiker Antoine Boulangé und Jean-Camille Charles gründeten diese außergewöhnliche Band gemeinsam mit den MCs Kostia Botkine und Philippe Marien – beides Künstler mit Trisomie 21. Choolers Division sind im Umfeld von Clubs wie Friche la Belle de Mai oder l’Embobineuse entstanden und werden von der Organisation La »S« Grand Atelier gefördert.

Nach über hundert Konzerten in ganz Europa veröffentlichten sie vor zwei Jahren ihr erstes, selbstbetiteltes Album. Die Beats und Punchlines sind ein beispielloses Abenteuer, eine energetische Konfrontation mit scheinbar bekannten Sicht- und Hörweisen. Für alle, die den Auftritt von Choolers Division bei Pop-Kultur im Jahr 2018 verpasst haben, bietet sich eine zweite Chance, die Band mit neuen Songs zu hören.

Mit:
Antoine Boulangé, Philippe Marien, Kostia Botkine, Jean-Camille Charles, Jonas Lambert, Viktor French

Fheels

25.08.21, 20:40-21:20
Probebühne RambaZamba Theater
Konzert

So rockig ist Hamburg. Fheels hat die Ecken und Kanten, die jede Beziehung auf Dauer aufregend erhalten. Mal hart und bestimmend, mal kauzig, dann aber auch anschmiegsam und romantisch. Die Songs des vierköpfigen Gespanns bleiben im Ohr. Und das, ohne den Anspruch zu verfolgen auf Biegen und Brechen gefällig zu sein.

Es ist die Mischung aus Blues, Rock, psychedelischen Momenten und einer Prise Soul die Fheels aus – und so besonders macht. Unterstrichen von dem beeindruckenden stimmlichen Spektrum des Sängers Felix bleibt der Sound dieser Band sehr lange in Erinnerung. Bereits 2017 veröffentlichten Fheels ihre Debüt EP »Traveller« und spielen seitdem zahlreiche Konzerte, u.a. im Grünen Jäger oder der Bar Tausend.

Mit:
Felix Brückner, Jens Boysen, Tobias Nitzbon, Justus Murphy

Workshop: Druckwelle

26.08.21, 10:00-14:00
Probebühne RambaZamba Theater
Workshop

Ick Mach Welle ist ein Projekt, in dem Menschen mit Behinderung der Zugang zu elektronischer Musik ermöglicht wird. Ziel ist es, die Teilnehmer:innen mit eigenen Shows auf die Bühne zu bringen. Deswegen lautet die Parole von Ick mach Welle auch: »Wir fordern Inklusion - auch im Club!« Nico Deuster, Gründer des Killekill-Labels, Produzent und Initiator von Ick mach Welle ist einer der Pioniere der inklusiven elektronischen Musikszene. In diesem Workshop entwickeln die Teilnehmer:innen gemeinsam mit unseren Musiker:innen und Hanni von der Band Pisse eine Show, die am Abend aufgeführt wird.

Dozenten:
Nico Deuster gründete das Label Kkillekill, tritt als Produzent unter dem Namen DJ Flush auf und gründete das Projekt Ick Mach Welle, bei dem Menschen mit Behinderung der Zugang zu elektronischer Musik ermöglicht wird. Als Veranstalter organisiert er regelmäßig das Krake Festival für experimentelle und elektronische Musik.

Hanni ist Schlagzeuger und Multiinstrumentalist, Dozent und Sänger der Band Pisse und beschäftigt sich schon seit Jahren interdisziplinär mit der Förderung von Menschen mit Beeinträchtigung.

Studio 21 – ein immersiver Club

26.08.21
19:0019:40
20:0020:40
21:0021:40
Gewölbekeller Kulturbrauerei
Inszenierung
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Enter the arena.
Ja natürlich, gerne, danke.
Bin dabei. - Ich auch. - Ich auch.

Rainald Goetz, Rave

Endlich wieder ausgehen! Mit dem Studio 21 eröffnet in den Katakomben der Kulturbrauerei ein spektakulärer inklusiver Club. Ein Club, wie ihn selbst die club-erprobte Stadt Berlin noch nicht gesehen hat. Ein Club, den Menschen mit Behinderung in unterschiedlichsten künstlerischen Zusammenhängen verantworten und betreiben. Von der Türsteherin über die DJ bis hin zum Barpersonal in allen Schlüsselpositionen inklusiv besetzt. Die Besucher:innen steigen hinab in eine durch die Pandemie verlorengeglaubte hedonistische Welt aus Musik, Tanz, Begegnung, Vergnügungspark und Drinks. Das Spannendste am Tag ist ja bekanntlich die Nacht. Sobald das Licht ausgeht, ändern sich die Regeln und Geschichten und diese einzigartigen Momente werden hier zu erleben sein. Willkommen in der Arena. Willkommen im immersiven Club Studio 21.

Für die Vorstellung bieten wir Audiodeskription an und stellen sehr gerne eine:n Gebärdendolmetscher:in zur Verfügung. Bitte beachten Sie jedoch, dass der Club nicht barrierefrei zugänglich ist.

Mit:
Christian Behrend, Mario Gaulke, Juliana Götze, Sven Hakenes, Moritz Höhne, Franziska Kleinert, Shirly Klengel, Tobias Kreßmann, Jennifer Lau, Anil Merickan, Dirk Nadler, Sascha Perthel, Rebecca Sickmüller, Jonas Sippel, Sebastian Urbanski, Nele Winkler, Michael Wittsack
Regie: Jacob Höhne
Bühne: Hanna Zeyer, Wanda Traub
Kostüme: Beatrix Brandler
Musik: Leo Solter
Video: Lillevan
Technische Leitung: Jan Langebartels
Regieassistenz: Vicki Steinmüller
Premiere am 26.08.
Weitere Termine: 25.08, 27.08, 28.08

Station 17

26.08.21, 19:00-20:00
Kesselhaus
Konzert

Wer Station 17 über die vergangenen drei Jahrzehnte verfolgt hat, der weiß: Das einzig Beständige an dieser Band ist der Wandel. Sich zu entwickeln, Musik zu dehnen, Grenzbereiche auszutesten, darum ging es stets, seit sich die Band 1989 als Projekt einer Wohngruppe für geistig behinderte Menschen – der Wohngruppe 17 – in Hamburg gründete. Das Kollektiv begann als kreatives und soziales Projekt und war das erste seiner Art, das Musiker:innen mit und ohne Behinderung in der alternativen Musikszene verbindet. Elf offizielle Alben erschienen seither. Im Laufe der Jahre emanzipierten sich Station 17 immer mehr vom Grundgedanken des reinen kreativ-sozialen Projekts und entwickelten sich mit ihrem eigenen Mix aus Elektronik, Krautrock, Disco, Noise und Pop zu einer international bedeutenden Formation im Bereich des experimentellen Indierock. Das Kollektiv spielte über 800 Konzerte in vielen europäischen Ländern und hatte zahlreiche musikalische Kollaborationen mit anderen renommierten Künstler:innen wie Holger Czukay, Fettes Brot, Barbara Morgenstern, Andreas Dorau, Dj Koze, Die Toten Hosen u.v.a.

Mit:
Christian Fleck, Sebastian Stuber, Philip Riedel, Marc Huntenburg, Ernesto Schnettler, Nils Kempen, Siyavash Gharibi, Philipp Jah Wulf, Hauke Röh, René Huthwelker

Stille Vann

26.08.21, 20:20-21:00
Frannz Stage
Konzert

Stille Vann machen Indiepop mit deutschen Texten, geprägt von Synthiesounds, die an die 80er erinnern. Hier gehen intelligentes Songwriting, überzeugende Kompositionen und mehrstimmiger Gesang permanent überraschende musikalische Beziehungen ein. Die mittlerweile fünf Musiker:innen spielen in ihren tiefgründigen bis heiteren Texten geschickt mit den großen Themen: dem schönen Tag am See, dem individuellen Freikomfort oder eben der nächsten Raucherpause. »Es geht darum, dass man nicht aufhören sollte an seine Träume zu glauben«, sagt Tamy von Stille Vann und »darum, dass man sich selber verwirklichen kann, auch wenn es manchmal ein bisschen länger dauert«.

Bei ihren Konzerten wird plötzlich alles um einen herum schöner und die Welt erscheint in angenehm hellen Licht. Zusammen mit den Hamburger Musikerinnen Isa Poppensieker (Olli Schulz, Tonbandgerät) und Stella Sommer (Die Heiterkeit) schreiben die fünf Musiker:innen seit 2017 gemeinsam Songs und haben im Juni 2018 ihre erste EP veröffentlicht.

Mit:
Tamara Keitel, Lisa Raziejewski, Viola Hackbarth, Gül Gülcan, Sebastian Stuber

Druckwelle

26.08.21, 20:40-21:20
Probebühne RambaZamba Theater
Konzert

Der Name »Druckwelle« ist bei Ick mach Welle Programm. Bei diesem Konzert mit zahlreichen Synthesizern kommt ordentlich Druck auf die Ohren der Zuschauer:innen. Gemeinsam mit Hanni von der Band »Pisse« werden die Musiker:innen ein elektronisches Konzert spielen, bei dem die Ohrstöpsel quasi obligatorisch sind. Zuletzt traten sie bei der Late-Night-Show »Hi Freaks« im RambaZamba auf, außerdem sind sie regelmäßig zu Gast bei der »Spaceship Party« im Mensch Meier. Das Konzert findet zusammen mit den Beteiligten des Workshops »Druckwelle« statt.

Druckwelle

26.08.21, 22:00-22:40
Probebühne RambaZamba Theater
Konzert

Der Name »Druckwelle« ist bei Ick mach Welle Programm. Bei diesem Konzert mit zahlreichen Synthesizern kommt ordentlich Druck auf die Ohren der Zuschauer:innen. Gemeinsam mit Hanni von der Band »Pisse« werden die Musiker:innen ein elektronisches Konzert spielen, bei dem die Ohrstöpsel quasi obligatorisch sind. Zuletzt traten sie bei der Late-Night-Show »Hi Freaks« im RambaZamba auf, außerdem sind sie regelmäßig zu Gast bei der »Spaceship Party« im Mensch Meier. Das Konzert findet zusammen mit den Beteiligten des Workshops »Druckwelle« statt.

Workshop: Rythm &
Poetry (Rap)

27.08.21, 10:00-14:00
Probebühne RambaZamba Theater
Workshop

Am Anfang war das Wort … In diesem Sinne geht es im Workshop »Rhythm and Poetry« darum euch, euren Gefühlen und Bedürfnissen Gehör zu verschaffen, euch im wahrsten Sinne des Wortes eine Stimme zu geben. Denn Inklusion gehört zum guten Ton. Es wird darum gehen, die theoretischen Grundlagen des Rappens zu begreifen und zu erlernen, musikalisch wie sprachlich. Außerdem sollen praktische Fähigkeiten gebildet und ausgeprägt werden wie zum Beispiel: Wie forme ich aus einem Gefühl, einem Thema einen aussagekräftigen Text? Wie vertone ich meinen Text so, dass er rhythmisch passt? Wie entwickle ich ein Rythmusgefühl und einen eigenen Flow dabei? Von und mit Luis Lyrisch & Partner:in.

Studio 21 - ein immersiver Club

27.08.21
19:0019:40
20:0020:40
21:0021:40
Gewölbekeller Kulturbrauerei
Inszenierung
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Enter the arena.
Ja natürlich, gerne, danke.
Bin dabei. - Ich auch. - Ich auch.

Rainald Goetz, Rave

Endlich wieder ausgehen! Mit dem Studio 21 eröffnet in den Katakomben der Kulturbrauerei ein spektakulärer inklusiver Club. Ein Club, wie ihn selbst die club-erprobte Stadt Berlin noch nicht gesehen hat. Ein Club, den Menschen mit Behinderung in unterschiedlichsten künstlerischen Zusammenhängen verantworten und betreiben. Von der Türsteherin über die DJ bis hin zum Barpersonal in allen Schlüsselpositionen inklusiv besetzt. Die Besucher:innen steigen hinab in eine durch die Pandemie verlorengeglaubte hedonistische Welt aus Musik, Tanz, Begegnung, Vergnügungspark und Drinks. Das Spannendste am Tag ist ja bekanntlich die Nacht. Sobald das Licht ausgeht, ändern sich die Regeln und Geschichten und diese einzigartigen Momente werden hier zu erleben sein. Willkommen in der Arena. Willkommen im immersiven Club Studio 21.

Für die Vorstellung bieten wir Audiodeskription an und stellen sehr gerne eine Gebärdendolmetscher:in zur Verfügung. Bitte beachten Sie jedoch, dass der Club nicht barrierefrei zugänglich ist.

Mit:
Christian Behrend, Mario Gaulke, Juliana Götze, Sven Hakenes, Moritz Höhne, Franziska Kleinert, Shirly Klengel, Tobias Kreßmann, Jennifer Lau, Anil Merickan, Dirk Nadler, Sascha Perthel, Rebecca Sickmüller, Jonas Sippel, Sebastian Urbanski, Nele Winkler, Michael Wittsack
Regie: Jacob Höhne
Bühne: Hanna Zeyer, Wanda Traub
Kostüme: Beatrix Brandler
Musik: Leo Solter
Video: Lillevan
Technische Leitung: Jan Langebartels
Regieassistenz: Vicki Steinmüller
Premiere am 27.08.
Weitere Termine: 25.08, 26.08, 28.08

21 downbeat

27.08.21, 20:00-20:40
Saal Maxi
Konzert
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21 downbeat sind die RambaZamba Schauspieler:innen Eva Fuchs, Moritz Höhne, Hieu Pham, Heiko Fechner und der Komponist und Musiker Leo Solter. Die Prinzipien der inklusiven Band: Rausch und Ekstase beziehungsweise Wumms und Konfetti! Abseits gängiger Grenzen und Vorstellungen kreieren die Bandmitglieder aus eigenen Texten und Gedichten von zeitgenössischen Autor:innen einen ganz individuellen Sound. Vielleicht kann man die Musiker:innen als Satyroi bezeichnen, heitere Dämonen im Gefolge des Dionysos, die sich schwer zähmen lassen und für die unsere gängigen Grenzen und Vorstellungen einfach keine Rolle spielen.

Das Debüt-Album mit Songtexten der preisgekrönten Autorin Yoko Tawada erscheint im Sommer 2021. Bei »Hi Freaks”, der Late-Night-Show am RambaZamba Theater, traten 21 downbeat regelmäßig mit wechselnden Gastmusiker:innen auf. Im Rahmen von Pop-Kultur entstanden außerdem der Abend »Rausch Royal« und die Pop-Oper »Der Ring«. Weitere Auftritte hatten 21 downbeat u.a. im Mensch Meier, in der Kantine am Berghain und auf der Fusion.

Mit:
Heiko Fechner, Eva Fuchs, Moritz Höhne, Hieu Pham, Leo Solter

Dain Fadintz

27.08.21, 20:20-21:00
Frannz Stage
Konzert

Kühl, cooler, Hamburg: Hier ist Dain Fadinzt (gesprochen: Dein Fahrdienst) zuhause. Das Quartett entspringt dem Künstlerkollektiv barner16, einem Netzwerk aus professionellen Künstler:innen mit und ohne Behinderung. Ursprünglich zwecks Vertonung der Memoiren der stammesältesten Autistin der barner16 gegründet, nimmt sich Dain Fadinzt Hits der letzten Jahrzehnte vor, um sie mit schwungvoller Lyrik und ganz eigenem Sound zu neuen musikalischen Kunstwerken und veritablen Ohrwürmern zu verknoten. Ihre Konzerte sind, sagen die Musiker, »ein Schmaus für Augen und Ohren zum Feiern und Luftholen«. Ihre erste EP »Für Kristin« hat die Band in Eigenregie veröffentlicht – sie ist unverkäuflich und nur zum Verschenken gedacht. Übrigens: Dain Fadinzt freut sich über jede Aufmerksamkeit, zwei Cola Rum plus viel Umarmung.

Mit:
Torsten "Toto" Graf, Niklas Drefin, Oliver Ruhmkorf, Kevin Hamann

Supa Star
Soundsystem

27.08.21, 20:40-21:20
Probebühne RambaZamba Theater
Konzert

Das Supa Star Soundsystem spielt Dub, Disco, Afrobeat, Elektro, Rap, Reggae, Funk, und was ihnen sonst noch unter die Finger gerät. Das inklusive DJ-Kollektiv wurde 2018 gegründet und besteht aus den Mitgliedern DJ King Pommes, Luis Lyrisch, DJ K_arim und Bela Patrutzi. Zu den Tunes rappt und freestylt Luis Lyrisch. Letztes Jahr haben sie eine eigene monatliche Radiosendung, die Supa Star Welle, beim THF Radio www.thfradio.de im Flughafen Tempelhof gestartet. Das Supa Star Soundsystem tritt mittlerweile regelmäßig im Berliner Veranstaltungsbetrieb und darüber hinaus auf, u.a. im Klunkerkranich, Mensch Meier, SO36, YAAM und war bereits zweimal zu Gast in der Late-Night Show »Hi Freaks«. Das Konzert findet zusammen mit den Beteiligten des Workshops »Rythm & Poetry« statt.

Workshop: Sensorium

28.08.21, 09:30-12:30
Probebühne RambaZamba Theater
Workshop

Im Workshop steht das bühnenwirksame Spiel mit elektronischen Klangerzeugern im Fokus, die über Sensoren bzw. performativ ausdrucksstark spielbare Controller gesteuert werden. Der Workshop richtet sich an aktive Musiker:innen, die nach Möglichkeiten suchen, zusammen mit behinderten Menschen ohne instrumentale Vorkenntnisse musikalische Projekte auf die Bühne zu bringen sowie an Menschen mit Behinderung, die nach Wegen suchen, sich bühnenwirksam musikalisch auszudrücken, ohne ein konventionelles Instrument zu beherrschen, bzw. lernen zu müssen. Am Ende des Workshops steht ein 30-minütiges Konzert, in welches die gemachten Erfahrungen einfließen. Alle WS-Teilnehmer:innen sollen bitte Kopfhörer mit möglichst langen Kabeln mitbringen.

Mit:
Leo Solter, Chris Keller

Workshop: Sensorium

28.08.21, 13:30-15:30
Probebühne RambaZamba Theater
Workshop

Im Workshop steht das bühnenwirksame Spiel mit elektronischen Klangerzeugern im Fokus, die über Sensoren bzw. performativ ausdrucksstark spielbare Controller gesteuert werden. Der Workshop richtet sich an aktive Musiker:innen, die nach Möglichkeiten suchen, zusammen mit behinderten Menschen ohne instrumentale Vorkenntnisse musikalische Projekte auf die Bühne zu bringen sowie an Menschen mit Behinderung, die nach Wegen suchen, sich bühnenwirksam musikalisch auszudrücken, ohne ein konventionelles Instrument zu beherrschen, bzw. lernen zu müssen. Am Ende des Workshops steht ein 30-minütiges Konzert, in welches die gemachten Erfahrungen einfließen. Alle WS-Teilnehmer:innen sollen bitte Kopfhörer mit möglichst langen Kabeln mitbringen.

Mit:
Leo Solter, Chris Keller

blind & lame

28.08.21, 15:00-15:40
Hofbühne
Konzert

Gika Wilke ist blind, ihre Tochter Lucy Wilke sitzt im Rollstuhl. Zusammen sind sie die Band blind & lame. Den Namen haben sie gewählt, damit das Thema »Behinderung” direkt mal abgehakt ist. Dann können sich nämlich alle auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht – die Musik! Mit ihrem unverkennbaren Sound – moderner Gitarren-Pop trifft auf Gipsy-Rumba, Swing und Soul – entführen blind & lame das Publikum auf eine Crossover-Reise durch die Welt und schaffen tanzbare Singer-Songwriter-Musik vom Feinsten. Auf der Bühne sorgen sie mit ihrer temperamentvollen Performance trotz minimaler Besetzung für maximal magische Momente. Seit ihrem Debüt 2014 wurde den Musikerinnen große Medienaufmerksamkeit zuteil. Sie gelten als »Vorzeigeband mit Behinderung”. Das entlockt dem Mutter-Tochter-Duo aus München vermutlich nur ein lässiges Schulterzucken. Denn es ist vor allem eines: extrem cool.

Mit:
Gika Wilke, Lucy Wilke

Studio 21 - ein immersiver Club

28.08.21, 16:00
Gewölbekeller Kulturbrauerei
Inszenierung
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Enter the arena.
Ja natürlich, gerne, danke.
Bin dabei. - Ich auch. - Ich auch.

Rainald Goetz, Rave

Endlich wieder ausgehen! Mit dem Studio 21 eröffnet in den Katakomben der Kulturbrauerei ein spektakulärer inklusiver Club. Ein Club, wie ihn selbst die club-erprobte Stadt Berlin noch nicht gesehen hat. Ein Club, den Menschen mit Behinderung in unterschiedlichsten künstlerischen Zusammenhängen verantworten und betreiben. Von der Türsteherin über die DJ bis hin zum Barpersonal in allen Schlüsselpositionen inklusiv besetzt. Die Besucher:innen steigen hinab in eine durch die Pandemie verlorengeglaubte hedonistische Welt aus Musik, Tanz, Begegnung, Vergnügungspark und Drinks. Das Spannendste am Tag ist ja bekanntlich die Nacht. Sobald das Licht ausgeht, ändern sich die Regeln und Geschichten und diese einzigartigen Momente werden hier zu erleben sein. Willkommen in der Arena. Willkommen im immersiven Club Studio 21.

Für die Vorstellung bieten wir Audiodeskription an und stellen sehr gerne eine Gebärdendolmetscher:in zur Verfügung. Bitte beachten Sie jedoch, dass der Club nicht barrierefrei zugänglich ist.

Mit:
Christian Behrend, Mario Gaulke, Juliana Götze, Sven Hakenes, Moritz Höhne, Franziska Kleinert, Shirly Klengel, Tobias Kreßmann, Jennifer Lau, Anil Merickan, Dirk Nadler, Sascha Perthel, Rebecca Sickmüller, Jonas Sippel, Sebastian Urbanski, Nele Winkler, Michael Wittsack
Bühne: Hanna Zeyer, Wanda Traub
Kostüme: Beatrix Brandler
Musik: Leo Solter
Video: Lillevan
Technische Leitung: Jan Langebartels
Regieassistenz: Vicki Steinmüller
Regie: Jacob Höhne
Premiere am 28.08.
Weitere Termine: 25.08, 26.08, 27.06

Wild Classical Music
Ensemble

28.08.21, 19:20-20:00
Palais
Konzert

Selten war Lärm bezaubernder! The Wild Classical Music Ensemble aus Belgien sind eine inklusive Band auf unerhörter Klang-Odyssee. Ein einzigartiges Hybrid aus Neuer Musik, Free Jazz, Punk, Rock und Noise. Bereits 2007 lernte der Brüsseler Soundkünstler und Schlagzeuger Damien Magnette im flämischen Kortrijk vier bildende Künstler:innen kennen, gemeinsam gründeten sie eine der ersten inklusiven Bands überhaupt. Was als Experiment in Sachen freier musikalischer Improvisation begann, entwickelte sich dank der Punk/Rock-Riffs von Gitarrist Kim Verbeke bald in eine sehr eigene Richtung. Später stieß noch Sébastien Faidherbe dazu und gab der Gruppe, von da an ein Sextett, eine noch energiegeladenere Note. Seitdem veröffentlichten sie mehrere Platten, zuletzt TOUT VA BIEN SE PASSER / HET KOMT ALLEMAAL WEL GOED (2019). Nach zahlreichen Stationen auf internationalen Festivals sind sie endlich wieder live in Berlin zu sehen.

Mit:
Wim Decoene, Sébastien Faidherbe, Johan Geenens, Damien Magnette, Linh Pham, Wout Wittevrongel

Sensorium

28.08.21, 20:40-21:20
Probebühne RambaZamba Theater
Konzert

Leo Solters und Chris Kellers Kompositionen entstehen teilweise unter Einsatz von selbst gebauten elektronischen Klangerzeugern, Effekten und Manualen, damit entführen sie die Zuschauer:innen in entrückt elektronische Soundscapes. Der Abend ist experimentelles Konzert, Performance und Klanginstallationen in einem. Gespielt wird vornehmlich auf DIY-Instrumenten, die einen großen Bühneneffekt versprechen. Als Gastmusikerin wird die RambaZamba-Schauspielerin Zora Schemm dabei sein. Das Konzert findet zusammen mit allen Beteiligten des Workshops »Sensorium« statt.

Nauten

28.08.21, 22:00-22:40
Probebühne RambaZamba Theater
Konzert

Nauten sind die Berliner Schauspieler:innen Juliana Götze und Jonas Sippel sowie die Leipziger Musiker:innen Lisa Zwinzscher und Philipp Rohmer. Das Quartett versteht sich als experimentierfreudige Raumfahrer:innen seines eigenen musikalischen Kosmoses. Sie bewegen sich dabei tabulos durch die verschiedensten Sphären moderner und vergangener Musikkultur.
Die Grenzen zwischen elektronischem Ambient-Jazz, NDW und Volksliedern verlaufen dabei fließend und verflechten sich mit Tanz und Performance. Bekannte und nicht vertraute Lieder werden zum Schlüssel eines Gefühls, das uns melodisch als Interpretation umkreist und bewohnt, beheimatet oder verlässt, Fragen aufwirft und mitnimmt. Neu interpretierte, zeitlos einschlagende Hits reißen uns aus wohltuenden Hörgewohnheiten, um uns im nächsten Moment wieder sanft hin und her zu wiegen. Die Band gründete sich im Anschluss an eine Koproduktion des RambaZamba Theaters mit dem Deutschen Theater Berlin. Ihr Debüt spielten sie 2020 bei den 44. Leipziger Jazztagen im UT Connewitz.

Mit:
Juliana Götze, Jonas Sippel, Lisa Zwinscher, Philipp Rohmer